Hüsede...

Hüsede...

vom Kriegerdenkmal aus gesehen
Kreuzung

Kreuzung

Hüseder-, Kokenrott-, Hustädterstraße
Der Dorfplatz

Der Dorfplatz

Das Dorfgemeinschaftshaus

Das Dorfgemeinschaftshaus

...früher mal die Schule
Der alte Bahnhof

Der alte Bahnhof

...gehört leider der Vergangenheit an

Bürgerstunde

Jeden 3. Mittwoch im Monat ab 20.00 Uhr lädt der Ortsrat Hüsede zu einer Bürgerstunde in das Dorfgemeinschaftshaus ein. Gemeinsam wollen wir in gemütlicher Runde über alles in Hüsede und um Hüsede herum diskutieren.

1200 bis 1299

 


Was in Hüsede geschah...

 

 1200

Die Ortschaft wird erstmals im 12. Jahrhundert als Huisithi erwähnt
Das Heberegister liegt im Staatsarchiv Münster. Die Datierung der Eintragung wird auf das Ende des 12. Jahrhunderts, genauer auf das Jahr 1200 vorgenommen.

 

 1280
 Erstmalige urkundliche Erwähnung von Rattinghausen als " Ratmarinchuisen " Es war, folgt man Günter Wrede, eine Weiler-Siedlung von 3 Höfen der mittelalterlichen Ausbauzeit vermutlich grundherrlicher Initiative (durch den Fürstbischof von Osnabrück) auf dem Rattinghauser Berg. Für diese These spricht auch die Blockgemengeflur.
Die wesentlich jüngeren Kotten sind in Anlehnung an diese alten Höfe entstanden. Vermutlich ist der Ortsname auf die Sippengründung »Ratmar«, also die Ratmaringer zurückzuführen. Ähnlich wie Dahlinghausen, das seinen Namen ebenfalls einer Sippe verdankt, dürfte es in Rattinghausen gewesen sein.


...und in der übrigen Welt

 

 1202 

Die Moschee von Damaskus wird mit einem technischen Wunderwerk geschmückt: Eine gigantische wasserbetriebene Uhr schlägt die Stunden. Gebetszeiten können so exakt eingehalten werden.

 

 1204 

 Unter der Leitung des Dogen von Venedig, Enrico Dandolo, wird der vierte Kreuzzug gegen das christlich-orthodoxe Konstantinopel umgelenkt. Die Metropole am Bosporus wird geplündert und verwüstet. Venedig setzt dort ein willfähriges "lateinisches Kaisertum" ein.

 

 1206 

 Wahlen im Mongolenreich. Teilnehmen dürfen nur Fürsten. Sie entscheiden sich für den aufstrebenden Dschingis Khan als obersten Anführer.

 

 um 1210 

  Wolfram von Eschenbach dichtet den "Parzival", ein Ritterepos nach einer Vorlage des Franzosen Chrétien de Troyes.

 

 1212 

  Der Plan, ins heilige Land zu ziehen, endet für Tausende Kinder aus dem Rheinland und aus Frankreich tödlich: Ihr Kinderkreuzzug scheitert, ein großer Teil von ihnen fällt betrügerischen Seeleuten in die Hände, die sie in Alexandria als Sklaven verkaufen.

 

 1216: 

  Der Spanier Dominikus stiftet in Toulouse den Bettelorden der Dominikaner.

 

 1231/32 

  Zur Reinerhaltung des Glaubens setzt Gregor IX. eine päpstliche Inquisitionsbehörde ein und betraut die Dominikaner mit der Verfolgung von Ketzern. Als Höchststrafe droht Tod durch Verbrennen.

 

 1236 

  Unter Berufung auf die Urkunde der "Konstantinischen Schenkung", deren Echtheit schon länger bezweifelt wird, beansprucht der Papst die Weltherrschaft.

 

 1244 

 Muslimische Heere erobern Jerusalem, das von nun an für die Christenheit verloren ist.

 

 1264 

 Als neues christliches Fest wird - zur Verherrlichung des Abendmahlswunders - Fronleichnam eingeführt.

 

 1291 

  Ein Nationalmythos wird geboren. Beim Rütli-Schwur sollen die Vertreter der Schweizer Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden auf malerischer Bergwiese ein "ewiges Bündnis" geschlossen haben, das alle Schweizer zu einem "einzig Volk von Brüdern" macht.